Kraftwerks- und Energietechnik zwischen Auftragsboom, Kapazitätsengpässen und Innovationsdruck



Vertiefungsworkshop mit Betriebsräten vom 06.12.2007
 
Der Kraftwerksbau boomt: Die Erneuerung von Anlagen in Deutschland und der weltweit steigende Strombedarf sorgen gegenwärtig für volle Auftragsbücher im Kraftwerksanlagenbau und seinen Zulieferern. In vielen Betrieben gibt es inzwischen Kapazitätsengpässe – sei es durch Mangel an qualifiziertem Personal oder fehlende Zulieferer. So werden heute vielfach die Probleme durch zu wenig Ausbildung und durch Outsourcing-Entscheidungen in der Vergangenheit sichtbar.

Gleichzeitig steht der Kraftwerksanlagenbau unter großem Innovationsdruck: Mittelfristig muss Strom mit weitaus weniger CO2-Emissionen als heute erzeugt werden. Ob sich dieses Ziel mit gängigen Großkraftwerken erreichen lässt, ist sehr unsicher. Um die Arbeitsplätze im Kraftwerksanlagenbau in NRW mittelfristig zu sichern, werden große Innovationsanstrengungen erforderlich sein. Auch hierzu sind gut ausgebildete Fachkräfte erforderlich, an denen es gegenwärtig mangelt.

Mit einem Branchenreport „Energietechnik und Kraftwerksbau“ haben wir die Situation in der Branche nun eingehender analysieren lassen. Vor diesem Hintergrund wollen wir nun im Kreis der Betriebsräte aus bedeutsamen Unternehmen dieser Branche über Chancen und Risiken der Branchenentwicklung und die betriebliche

Beschäftigungsfähigkeit sprechen.

Im Anhang hier befindet sich eine Zusammenfassung wichtiger Ergebnisse des Branchenreportes.





Kontakt

Ralf Löckener, Tel.: 0231 - 981285 11
 

Download: Branchenreport_Energietechnik_Kernaussagen

 



 • Handlungshilfe "Produktionssysteme mit Alternativen"
 • Präsentation "Burn out – früh löschen"
 • Betriebsräte Beteiligungscheck - Gemeinsam mehr erreichen
 • Handlungshilfe "Finanzinvestoren entzaubern"
 • Unternehmensberatung von KMU aus gewerkschaftlicher Sicht
 • Erfahrungsaustausch in der Schalterindustrie
 • Standards einer "besser - Beratung"


"Für uns sind zwei Dinge entscheidend gewesen: Als Bergbauzulieferer auch auf neue Märkte zu kommen und einen permanenten Verbesserungsprozess in Gang zu halten"
Heinrich Denniger, Eickhoff Bochum

"Ein Stopp-Signal des Betriebsrates ist die Basis für unseren heutigen Erfolg. Wir haben nach anderen Lösungen gesucht als Arbeitszeitverlängerungen"
Werner Scherer, Deutz AG in Köln

"Wir wollen beweisen, dass wir besser sein können, wenn man uns lässt."
Andreas Wendland, Flender AG


Mit finanzieller Unterstützung durch den Europäischen Sozialfond und das Land Nordrhein-Westfalen