Kollegiale Beratung: "Personalkonzepte - Leiharbeit und andere Formen prekärer Beschäftigung"



 

Am 20. Mai 2009 traf sich erstmals ein kleiner Kreis mit den Betriebsratsvorsitzenden der Unternehmen Gildemeister, Hanning & Kahl, Heimeier und Benteler. Das Treffen fand bei der Gildemeister Drehmaschinen GmbH in Bielefeld statt.

Etwas abweichend, von der ursprünglichen Form der kollegialen Beratung, bei der es einen Fallgeber und mehrere beratende Betriebsräte gibt, hatten sich die beteiligten Betriebsräte auf ein abweichendes Verfahren geeinigt. An einem ersten Termin sollten zunächst einmal vorhandene betrieblichen Regelungen zum Thema zusammengetragen und künftige mögliche Handlungspfade disktuiert werden. Die Methode der kollegialen Beratung fand dann in abgewandelter Form statt: Wechselseitig ist nun einer der beteiligten Betriebsräte Gastgeber, alle Teilnehmer schildern dann ihre aktuellen betrieblichen Entwicklungen bezüglich der Personalentwicklung, woraufhin die Beratung durch die anderen Teilnehmer erfolgt.

Neben betrieblichen Verbesserungen im Bereich der Personalpolitik soll die Veranstaltungsreihe einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass die IG Metall NRW sich auch künftig qualifiziert und praxisnah politisch positionieren kann. Der nächste Termin ist am 29.Oktober 2009 bei Hanning & Kahl in Oerlinghausen (bei Bielefeld). Weitere Interessierte sind herzlich willkommen.

Achim Gehrke

 
 



 • Handlungshilfe "Produktionssysteme mit Alternativen"
 • Präsentation "Burn out – früh löschen"
 • Betriebsräte Beteiligungscheck - Gemeinsam mehr erreichen
 • Handlungshilfe "Finanzinvestoren entzaubern"
 • Unternehmensberatung von KMU aus gewerkschaftlicher Sicht
 • Erfahrungsaustausch in der Schalterindustrie
 • Standards einer "besser - Beratung"


"Ein Stopp-Signal des Betriebsrates ist die Basis für unseren heutigen Erfolg. Wir haben nach anderen Lösungen gesucht als Arbeitszeitverlängerungen"
Werner Scherer, Deutz AG in Köln

"Wir wollen beweisen, dass wir besser sein können, wenn man uns lässt."
Andreas Wendland, Flender AG

"Für uns sind zwei Dinge entscheidend gewesen: Als Bergbauzulieferer auch auf neue Märkte zu kommen und einen permanenten Verbesserungsprozess in Gang zu halten"
Heinrich Denniger, Eickhoff Bochum


Mit finanzieller Unterstützung durch den Europäischen Sozialfond und das Land Nordrhein-Westfalen