Werkstattgespräch - Betriebsräte "schalten" sich ein!



Branchentreffen in der Schalterindustrie
 

Bereits zum vierten Mal trafen sich am 14.1.10 die Betriebsräte der Schalter und Steckdosenhersteller um sich auszutauschen. Diesmal bei der Fa. Berker in Ottfingen.

Das Thema Ganzheitliches Produktionssystem war für dieses Treffen festgelegt worden, weil es bei allen Unternehmen eingeführt wird oder eingeführt ist.
Die unterschiedlichen Schwerpunkte und Strategien der Betriebe machen einmal mehr deutlich, dass es ein Produktionssystem nicht von der Stange gibt, sondern das es nur Nutzen bringt, wenn es ganz individuell auf die betrieblichen Abläufe abgestimmt ist.

Die Bilanz dieses Tages ist:

  • Komplexe Produktionssystem müssen mit den KollegInnen und Kollegen erarbeitet, umgesetzt und gelebt werden.
  • Die Rechte des Betriebsrats sind sehr umfangreich, von der Information über die Beratung hin bis zur Mitbestimmung. 
  • Wie gut es tut, sich in der Branche auszutauschen, weil Beispiele und Fragen allen verständlich sind und nichts „übersetzt“ zu werden braucht.

Die KollegInnen und Kollegen sind die Experten und stärken sich gegenseitig, mit Beispielen, Tipps und Vorschlägen.

Das nächste Treffen ist schon verabredet, wieder in einem Unternehmen aus der Runde und alle werden wiederkommen.

Kontakt:

Karla Kleinhempel, Tel.: 0521 - 966 35-0 

 
 



 • Handlungshilfe "Produktionssysteme mit Alternativen"
 • Präsentation "Burn out – früh löschen"
 • Betriebsräte Beteiligungscheck - Gemeinsam mehr erreichen
 • Handlungshilfe "Finanzinvestoren entzaubern"
 • Unternehmensberatung von KMU aus gewerkschaftlicher Sicht
 • Erfahrungsaustausch in der Schalterindustrie
 • Standards einer "besser - Beratung"


"Ein Stopp-Signal des Betriebsrates ist die Basis für unseren heutigen Erfolg. Wir haben nach anderen Lösungen gesucht als Arbeitszeitverlängerungen"
Werner Scherer, Deutz AG in Köln

"Wir wollen beweisen, dass wir besser sein können, wenn man uns lässt."
Andreas Wendland, Flender AG

"Für uns sind zwei Dinge entscheidend gewesen: Als Bergbauzulieferer auch auf neue Märkte zu kommen und einen permanenten Verbesserungsprozess in Gang zu halten"
Heinrich Denniger, Eickhoff Bochum


Mit finanzieller Unterstützung durch den Europäischen Sozialfond und das Land Nordrhein-Westfalen