Die Autozulieferindustrie auf dem Teststand



Dialogveranstaltung am 17.10.2007
 

Die Automobil-Zulieferindustrie steckt im Umbruch: Große Konzerne spielen eine immer größere Rolle, gleichzeitig gibt es eine Vielzahl kleiner Unternehmen, die von Autoherstellern immer stärker als "verlängerte Werkbank“ genutzt werden. Vielen Autozulieferern fällt es schwer, mit den immer kürzeren Innovationszyklen und dem Kostendruck Schritt zu  halten. Und für Finanzinvestoren ist die Autozulieferindustrie zu einem Schwerpunkt ihrer Übernahmen geworden.

Oftmals sollen oder müssen dann die Beschäftigten die Konsequenzen solcher Entwicklungen tragen, etwa in Form von Arbeitsplatzverlusten oder durch Auseinandersetzungen um geforderte Abweichungen vom Tarifvertrag. Umso wichtiger ist es, dass sich Betriebsräte frühzeitig mit den Fragen befassen, die für die Zukunft der Arbeitsplätze wichtig sind:

  • Wohin entwickelt sich die Automobilzulieferindustrie?
  • Welche Standortstrategien sichern Arbeitsplätze?
  • Welche Chancen und Gefahren bergen Unternehmensübernahmen?
  • Wie können auch kleinere Unternehmen Innovationen vorantreiben?

Forum 1: Weltweite Produktion - Chance oder Risiko für Arbeitsplätze in der deutschen Automobilzulieferindustrie?


Die Automobilindustrie wird international – und mit ihr die Automobilzuliefererindustrie. Der Aufbau neuer Standorte im Ausland gehört heute zum Alltag in der Zuliefererindustrie. Manchmal geht es dabei um reine Kostensenkung, manchmal um die Erschließung neuer Märkte.

Forum 2: Beschäftigung durch Innovation oder Innovation durch qualifizierte Beschäftigte?

Stets wird auf die Bedeutung von Innovationen für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit hingewiesen. Doch oft wird übersehen, dass es bei Innovationen vor allem auf die Beschäftigten ankommt. Die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen, flexible Organisationsformen und stetige Verbesserungsprozesse sind ohne qualifizierte Beschäftigte nicht möglich

Forum 3: Zwischen Private Equity und strategischem Investor - die neue "Sandwich-Positon" der Automobilzulieferer?

Die Automobilzuliefererindustrie steckt in einem Konzentrationsprozess, der voraussichtlich auch zukünftig noch weiter voranschreitet. Bei Unternehmensübernahmen spielen Finanzinvestoren eine immer größere Rolle. Bis zum späteren Weiterverkauf an einen strategischen Investor gehen oftmals viele Arbeitsplätze verloren.

Kontakt:

Wolfgang Nettelstroth, Tel.: 0211 - 45484-129

 

 

 

 

 

 

 

Download: Präsentation_Nettelstroth_2007-10-17

Download: Einführung_AZI_Foren

 



 • Handlungshilfe "Produktionssysteme mit Alternativen"
 • Präsentation "Burn out – früh löschen"
 • Betriebsräte Beteiligungscheck - Gemeinsam mehr erreichen
 • Handlungshilfe "Finanzinvestoren entzaubern"
 • Unternehmensberatung von KMU aus gewerkschaftlicher Sicht
 • Erfahrungsaustausch in der Schalterindustrie
 • Standards einer "besser - Beratung"


"Für uns sind zwei Dinge entscheidend gewesen: Als Bergbauzulieferer auch auf neue Märkte zu kommen und einen permanenten Verbesserungsprozess in Gang zu halten"
Heinrich Denniger, Eickhoff Bochum

"Wir wollen beweisen, dass wir besser sein können, wenn man uns lässt."
Andreas Wendland, Flender AG

"Ein Stopp-Signal des Betriebsrates ist die Basis für unseren heutigen Erfolg. Wir haben nach anderen Lösungen gesucht als Arbeitszeitverlängerungen"
Werner Scherer, Deutz AG in Köln


Mit finanzieller Unterstützung durch den Europäischen Sozialfond und das Land Nordrhein-Westfalen