Dialogveranstaltung für Betriebsräte der Branche Rohrleitungsbau am 27.11.2006



Die Veranstaltung fand in Köln statt
 

Nach einem Jahr trafen sich die Betriebsräte wieder in größerer Runde. In der Zwischenzeit hatten Betriebsräte und IG Metall ein Flugblatt mit dem Titel „Spirale nach unten stoppen“ in den Betrieben verteilt. Es traf auf eine gute Resonanz bei den Beschäftigten, die seiner Zeit die schlechte wirtschaftliche Situation in ihren Betrieben hautnah zu spüren bekamen.

 

Die Branche hat jedoch nach Schätzungen des Tarifsekretärs Bernd Epping, der fast alle Betriebe der Branche in Tariffragen betreut, diese Talsohle durchschritten, denn mittlerweile zieht die Nachfrage wieder an. Fast alle Betriebsräte berichten dann auch von einer guten Auftragslage. Dieser Aufwind kommt derzeit vor allem aus der Chemieindustrie, die sich laut Aussage des für den Bereich Chemie zuständigen Referatsleiters aus dem NRW-Wirtschaftsministeriums Dirk Meyer in einer guten wirtschaftlichen Ausgangslage befindet. Eine kurze Einschätzung zu den Marktentwicklungen im Bereich Kraftwerkstechnik zeigte auch für diesen Bereich Auftragspotenziale. Allerdings - so wurde deutlich - hat der Schrumpfungsprozess in der Branche seine Spuren auch im Bereich der dafür nötigen Qualifikationen hinterlassen.

 

Trotz prinzipiell guter Chancen hat sich die Situation für Betriebe und Beschäftigte noch nicht entspannt. Die Betriebsräte überlegten gemeinsam, was sie anstoßen können um dies zu ändern.

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Download: Dialogveranstaltung Rohrleitungsbau Doku 27 11 2006

Download: Kraftwerkstechnik und Rohrleitungsbau 27.11.2006

 



 • Handlungshilfe "Produktionssysteme mit Alternativen"
 • Präsentation "Burn out – früh löschen"
 • Betriebsräte Beteiligungscheck - Gemeinsam mehr erreichen
 • Handlungshilfe "Finanzinvestoren entzaubern"
 • Unternehmensberatung von KMU aus gewerkschaftlicher Sicht
 • Erfahrungsaustausch in der Schalterindustrie
 • Standards einer "besser - Beratung"


"Ein Stopp-Signal des Betriebsrates ist die Basis für unseren heutigen Erfolg. Wir haben nach anderen Lösungen gesucht als Arbeitszeitverlängerungen"
Werner Scherer, Deutz AG in Köln

"Für uns sind zwei Dinge entscheidend gewesen: Als Bergbauzulieferer auch auf neue Märkte zu kommen und einen permanenten Verbesserungsprozess in Gang zu halten"
Heinrich Denniger, Eickhoff Bochum

"Wir wollen beweisen, dass wir besser sein können, wenn man uns lässt."
Andreas Wendland, Flender AG


Mit finanzieller Unterstützung durch den Europäischen Sozialfond und das Land Nordrhein-Westfalen