Jungingenieure wissen bei uns schnell worum es geht!?



Bei der SMS Demag ist die Personalentwicklung eine zentrale Frage - auch für den Betriebsrat!
 

Der Betriebsrat der SMS Demag aus Hilchenbach hilft aktiv bei bei der Eingliederung neuer Ingenieure mit. Nur ein Beispiel aus vielen, in denen sich der Betriebsrat um Bereiche der Personalentwicklung, Kommunikation und Innovationsfähigkeit kümmert mit dem Ziel, am Standort Hilchenbach auch langfristig Beschäftigung und Einkommen zu sichern. Die Beschäftigten werden hier ausdrücklich als das Kapital des Unternehmens betrachtet – beim Betriebsrat genießt daher der Aus- und Weiterbildungsausschuß einen hohen Stellenwert.

„Ingenieure, die frisch von den Hochschulen eingestellt werden, brauchen lange um sich bei uns zurechtzufinden!“, Wolfgang Schlabach, Betriebsratsvorsitzender weiß um die Probleme, wenn sich neue, eigentlich hoch qualifizierte Kollegen zunächst nicht in der neuen Umgebung zurechtfinden. „Ingenieure sollen bei uns im Team neue Produkte entwickeln oder Probleme der Produktionsabläufe lösen. Das geht aber nur wenn sie sich bei uns auskennen: Wenn sie die richtigen Ansprechpartner wissen, das Know-how der erfahrenen Kollegen schätzen und die abteilungsübergreifenden Prozesse verstehen.“

 

Der Betriebsrat vereinbarte ein Förderungsprogramm für Jungingenieure, in dem vor allem abteilungsübergreifendes Verstehen der betrieblichen Abläufe und Funktionsträger im Vordergrund stand. Ein weiterer Bestandteil dieser Förderung ist das „Job-Rotation-Programm“. Hier werden Informationsgespräche mit Fachleuten aus verschiedenen Abteilungen geführt, so daß die Teilnehmer des Programms ein abteilungsübergreifendes Verständnis der technologischen und organisatorischen Abläufe erhalten.

Zusätzlich werden Einführungsseminare für neue Mitarbeiter durchgeführt. Unternehmensinterne und –externe Weiterbildungsmaßnahmen werden auf den jeweiligen Bedarf zugeschnitten. Paten, die die einzelnen neuen Mitarbeiter durch die Anfangszeit begleiten und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, runden das Förderungsprogramm ab.

Petra Lux, seit 1998 Betriebsrätin: „Für uns ist die Aus- und Weiterbildung essentiell für die künftige Sicherung von Beschäftigung und Einkommen. Darum bestimmen wir bei der Festlegung der Fortbildungsinhalte mit. Gerade bei neuen Ingenieuren ist es wichtig, dass sie sich fachlich und menschlich schnell zurechtfinden, weil sie sonst beispielsweise auch unnötig viele Kapazitäten ihrer Kollegen binden“.

Das Unternehmen hat erkannt, dass die Kompetenz und das Know-how der Kolleginnen und Kollegen mehr und mehr zu einem wesentlichen Erfolgsfaktor des Unternehmens werden. Bei immer komplexeren Produkten und immer schnelleren Entwicklungszyklen ist es immens wichtig, immer am Ball zu bleiben, um die Erwartungen der Kunden erfüllen zu können.

Für die Beschäftigten ist Qualifikation der Garant für  den Zugang bzw. den Verbleib im Beschäftigungssystem. Sie bestimmt die Höhe des Einkommens sowie die Qualität des Arbeitsplatzes. Für Arbeitgeber wie Arbeitnehmer gilt folgendes: Wissen ist die Zukunft. Investitionen in Bildung und Ausbildung sowie in Forschung und Entwicklung sind lebensnotwendig und sichern Märkte und den Erfolg des Unternehmens im internationalen Wettbewerb.

Wolfgang Schlabach: „Unsere Maßnahmen haben sich bewährt! Neu eingestellte Ingenieure sind nun früher integriert und bringen ihre volle Leistung. Die Reibungsverluste durch neue Fachleute von der Hochschule, die auf altgediente betriebliche Experten treffen, konnten minimiert werden. Die Bindung der Kollegen an das Unternehmen ist gestiegen. Wir bleiben am Ball – auch im ständigen Dialog mit der Personalabteilung.“

 

Achim Gehrke

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 



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"Ein Stopp-Signal des Betriebsrates ist die Basis für unseren heutigen Erfolg. Wir haben nach anderen Lösungen gesucht als Arbeitszeitverlängerungen"
Werner Scherer, Deutz AG in Köln

"Wir wollen beweisen, dass wir besser sein können, wenn man uns lässt."
Andreas Wendland, Flender AG

"Für uns sind zwei Dinge entscheidend gewesen: Als Bergbauzulieferer auch auf neue Märkte zu kommen und einen permanenten Verbesserungsprozess in Gang zu halten"
Heinrich Denniger, Eickhoff Bochum


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