Dialogveranstaltung zum Thema Arbeitszeit



 

Das Thema Arbeitszeit steht u.a. angesichts der laufenden tariflichen Auseinandersetzungen aktuell wieder im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussionen. Durch die Forderung der Arbeitgeber nach Arbeitszeitverlängerungen ohne Lohnausgleich geraten Betriebsräte und Gewerkschaften aus zahlreichen Branchen und Unternehmen immer häufiger unter Druck – manche Betriebsräte befinden sich in einem permanenten Abwehrkampf.

Häufig wird der Versuch unternommen Arbeitszeitverlängerungen unter Androhungen von Arbeitsplatzgefährdung, Verlagerungen, Outsourcing, etc. durchzusetzen. Damit zählt das Thema Arbeitszeit auch weiterhin zu den größten Herausforderungen für Betriebsräte. Aus diesem Anlass wollten wir mit der Dialogveranstaltung den Auftakt zu einem intensiven und nachhaltigen Informations- und Erfahrungsaustausch für Betriebsräte machen.

Die Veranstaltung fand am 30.11.2006 in Dortmund statt. Die Bedeutung des Themas für Betriebsräte wurde auch dadurch deutlich, dass 53 Betriebsräte teilgenommen haben. Es wurde vereinbart, Vertiefungsworkshops zum Thema Schichtmodelle und Arbeitszeitkonten zu machen.

______________________________

 

 

 

Download: Dokumentation_30.11.2006_Finale

 



 • Handlungshilfe "Produktionssysteme mit Alternativen"
 • Präsentation "Burn out – früh löschen"
 • Betriebsräte Beteiligungscheck - Gemeinsam mehr erreichen
 • Handlungshilfe "Finanzinvestoren entzaubern"
 • Unternehmensberatung von KMU aus gewerkschaftlicher Sicht
 • Erfahrungsaustausch in der Schalterindustrie
 • Standards einer "besser - Beratung"


"Für uns sind zwei Dinge entscheidend gewesen: Als Bergbauzulieferer auch auf neue Märkte zu kommen und einen permanenten Verbesserungsprozess in Gang zu halten"
Heinrich Denniger, Eickhoff Bochum

"Ein Stopp-Signal des Betriebsrates ist die Basis für unseren heutigen Erfolg. Wir haben nach anderen Lösungen gesucht als Arbeitszeitverlängerungen"
Werner Scherer, Deutz AG in Köln

"Wir wollen beweisen, dass wir besser sein können, wenn man uns lässt."
Andreas Wendland, Flender AG


Mit finanzieller Unterstützung durch den Europäischen Sozialfond und das Land Nordrhein-Westfalen