Beteiligung als Erfolgsfaktor – Erfolgsfaktoren für Beteiligung



Werkstattgespräch vom 22.02.2011
 

In dem Werkstattgespräch wurden neun Beispiele aus der Beratungsarbeit vorgestellt und diskutiert. Es ging darum, sich anhand dieser Beispiele über die möglichen Beteiligungsmethoden und –formen auszutauschen.

Die gemeinsame Diskussion über unterschiedliche Praxisbeispiele und die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen letztendlich in einen Beteiligungscheck einfließen, der als Handwerkszeug Betriebsräten, Beratungseinrichtungen und IG Metall Sekretärinnen und Sekretären zur Verfügung gestellt werden soll.

Zunächst wurden die neun Beispiele jeweils gemeinsam von dem Betriebsrat, dem betreuenden Sekretär aus der Verwaltungsstelle sowie der Beratungseinrichtung in drei unterschiedlichen Foren vorgestellt und diskutiert:

  • Forum 1: Beratungsbeispiele in denen Beteiligung als vielfältiges Element von Betriebsratsarbeit eingesetzt wurde.
  • Forum 2: Beratungsbeispiele zur Umstrukturierungen und Auslagerungen, bei denen Beteiligung eine Rolle spielte. 
  • Forum 3: Beteiligung in Beratungsbeispielen bei Sanierung und Insolvenz

Die Diskussionsergebnisse aus den einzelnen Foren können weiter unten heruntergeladen werden.

Um der unterschiedlichen Sichtweise und dem differenzierten Blick der verschiedenen Akteure auf das Thema „Beteiligung“ Raum zu geben, wurden am Nachmittag Akteurs-bezogene Arbeitsgruppen eingerichtet:

  • Arbeitsgruppe der Betriebsratsmitglieder 
  • Arbeitsgruppe der IG Metall Sekretärinnen und -sekretäe
  • Arbeitsgruppe der Beraterinnen und Berater 

Auch diese Diskussionsergebnisse stehen weiter unten als Download zur Verfügung.

Mit unterschiedlichsten Brillen wurden Hinweise darauf gesammelt, was getan werden muss, damit Beteiligung (als Erfolgsfaktor) eine noch bessere Wirkung auf den Erfolg der Betriebsratsarbeit hat und welche Erfolgsfaktoren dazu beitragen die Beteiligung in den Unternehmen zu fördern.

Die Diskussion wurde abgerundet mit einem Beitrag von Alfons Eilers (IG Metall Lippstadt) und Birgit Schröder (Bildungszentrum Sprockhövel): Im Rahmen des Aktionsprogramms „Zeit für neue Zeiten“ werden in der IG Metall Region Hamm-Lippstadt neue Wege durch Beteiligung gewagt. Gemeinsam mit dem Bildungszentrum Sprockhövel wurde eine Qualifizierung ausgearbeitet mit dem Ziel, dass sich betriebliche Interessenvertreterinnen und -vertreter zu Beteiligungsexperten entwickeln. Diese Präsentation ist weiter unten als Download verfügbar.

 

Download: Forum 1

Download: Forum 2

Download: Forum 3

Download: Arbeitsgruppe der Betriebsratsmitglieder

Download: Arbeitsgruppe der Beraterinnen und Berater

Download: Arbeitsgruppe der IGMetall SekretärInnen

Download: Aktionsprogramm Zei für neue Zeiten

 



 • Handlungshilfe "Produktionssysteme mit Alternativen"
 • Präsentation "Burn out – früh löschen"
 • Betriebsräte Beteiligungscheck - Gemeinsam mehr erreichen
 • Handlungshilfe "Finanzinvestoren entzaubern"
 • Unternehmensberatung von KMU aus gewerkschaftlicher Sicht
 • Erfahrungsaustausch in der Schalterindustrie
 • Standards einer "besser - Beratung"


"Für uns sind zwei Dinge entscheidend gewesen: Als Bergbauzulieferer auch auf neue Märkte zu kommen und einen permanenten Verbesserungsprozess in Gang zu halten"
Heinrich Denniger, Eickhoff Bochum

"Wir wollen beweisen, dass wir besser sein können, wenn man uns lässt."
Andreas Wendland, Flender AG

"Ein Stopp-Signal des Betriebsrates ist die Basis für unseren heutigen Erfolg. Wir haben nach anderen Lösungen gesucht als Arbeitszeitverlängerungen"
Werner Scherer, Deutz AG in Köln


Mit finanzieller Unterstützung durch den Europäischen Sozialfond und das Land Nordrhein-Westfalen