Strategien von Finanzinvestoren - Risiken für Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen



Dokumenation des Werkstattgesprächs vom 03. März 2010
 

Die Übernahme durch einen Finanzinvestor führt oftmals dazu, dass das von ihm übernommene Unternehmen nach anderen Grundsätzen geführt wird: Finanzinvestoren planen kurzfristig, bauen stille Reserven und liquide Mittel aus den übernommenen Betrieben ab; sie sind typischerweise verschachtelt und planen oft schon bei der Übernahme den Weiterverkauf. Besonders in der Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich gezeigt, dass Unternehmen im Besitz von Finanzinvestoren häufig besonderen Gefährdungen ausgesetzt sind. Oftmals endet das sogar in der Insolvenz.

Betriebsräte in solchen Unternehmen bekommen schnell – zusätzlich zu ihrer herkömmlichen Arbeit – Sonderaufgaben. Gemeinsam wurden die Auswirkungen auf die Betriebsratsarbeit sowie Elemente guter Beteiligung des Betriebsrates in den betroffenen Betrieben diskutiert.

Als Ergebnis des Werkstattgesprächs und weiterer Arbeiten wird eine Handlungshilfe zum Thema „Betriebsräte in finanzinvestor-geführten Unternehmen“ erstellt. Sie wird Hinweise geben für eine erfolgreiche Beteiligungsarbeit aus Sicht des Betriebsrates.
Mehr Informationen zum Thema erhaltet ihr bei:

Viktor Steinberger, 0211 - 17 93 10 – 13

 

Download: Präs_WSG_FI_besser_Zukunft_100303

Download: WSG_BR_FinK_Präs_20100303

 



 • Handlungshilfe "Produktionssysteme mit Alternativen"
 • Präsentation "Burn out – früh löschen"
 • Betriebsräte Beteiligungscheck - Gemeinsam mehr erreichen
 • Handlungshilfe "Finanzinvestoren entzaubern"
 • Unternehmensberatung von KMU aus gewerkschaftlicher Sicht
 • Erfahrungsaustausch in der Schalterindustrie
 • Standards einer "besser - Beratung"


"Für uns sind zwei Dinge entscheidend gewesen: Als Bergbauzulieferer auch auf neue Märkte zu kommen und einen permanenten Verbesserungsprozess in Gang zu halten"
Heinrich Denniger, Eickhoff Bochum

"Wir wollen beweisen, dass wir besser sein können, wenn man uns lässt."
Andreas Wendland, Flender AG

"Ein Stopp-Signal des Betriebsrates ist die Basis für unseren heutigen Erfolg. Wir haben nach anderen Lösungen gesucht als Arbeitszeitverlängerungen"
Werner Scherer, Deutz AG in Köln


Mit finanzieller Unterstützung durch den Europäischen Sozialfond und das Land Nordrhein-Westfalen