Handlungshilfe "Standorte fair vergleichen"



 

In der täglich geführten legitimen Kostendiskussion bekommen Betriebsräte nicht selten Vergleichzahlen mit anderen existierenden, geplanten oder konkurrierenden Standorten auf den Tisch gelegt. Die Regel ist dann ein mehr oder weniger gut versteckter Vorwurf, die Kosten und hier meist die Personalkosten seien am hiesigen Standort zu hoch, um eine internationale Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten.

Vom Outsurcing auf Zulieferer, auch "Besinnung auf die Kernkompetenzen" genannt, über die Verlagerung von Produktionskapazitäten auf bestehende Standorte im Ausland bis hin zum Neubau von Produktionsstandorten reicht die Palette der Drohkulissen. Die Forderungen zielen dann meist auf eine Senkung der Personalkosten durch eine unbezahlte Mehrarbeit oder die Streichung von tariflich oder übertariflich garantierten Geldern und Leistungen.

Wie soll ein Betriebsrat in dieser Situation handeln? Soll er den Zahlen der Geschäftsleitung einfach glauben oder hat er eine Möglichkeit diese zu prüfen?

Wurden alle wesentlichen Faktoren und Kosten in den Vergleich mit einbezogen? Wurden alle hiesigen Optimierungspotenziale berücksichtigt? Welche Zahlen und Kennzahlen braucht man eigentlich, um die Lage sicher und fair beurteilen zu können?

Diese und weitere Fragen versuchen wir mit der Handlungshilfe "Fairer Standortvergleich" zu beantworten, die gerade erarbeitet wird. Hierzu sind Workshops mit Betriebsräten geplant, die uns helfen sollen, die entscheidenen Fargen zu berücksichtigen und eine Form zu wählen, die Betriebsräten bei Ihrer Arbeit wirklich hilft.

 Kontakt: 

Inger Korflür Sustain | Consult GmbH  Tel.: 0231 – 981285 16
Achim Gehrke Tel.: 0211 – 45484 152

 

Download: HH Standorte fair vergleichen end 72dpi

 



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"Wir wollen beweisen, dass wir besser sein können, wenn man uns lässt."
Andreas Wendland, Flender AG

"Für uns sind zwei Dinge entscheidend gewesen: Als Bergbauzulieferer auch auf neue Märkte zu kommen und einen permanenten Verbesserungsprozess in Gang zu halten"
Heinrich Denniger, Eickhoff Bochum

"Ein Stopp-Signal des Betriebsrates ist die Basis für unseren heutigen Erfolg. Wir haben nach anderen Lösungen gesucht als Arbeitszeitverlängerungen"
Werner Scherer, Deutz AG in Köln


Mit finanzieller Unterstützung durch den Europäischen Sozialfond und das Land Nordrhein-Westfalen