Fachtagung Standortverlagerungen - Fehlentscheidungen kosten Arbeitsplätze und Geld



Veranstaltung am 11.06.2008 im Rahmen des BMBF-Projektes "Kompetenz und Innovation"
 

Über Standorte wird in Unternehmen tagtäglich entschieden. Wird die Baugruppe selbst gefertigt? Wird die Fertigung verlagert oder fremd vergeben? Wird in den bestehenden oder einen neuen Standort investiert? Werden Beschäftigte hier qualifiziert oder woanders neu gesucht? Geht es um neue Marktzugänge im Ausland oder um „billiger“ bei den Arbeitskosten? Fördern neue Produktionskonzepte die Entwicklungen am Standort oder sind sie Vorboten von Verlagerungen?  

Betriebsräte müssen sich diesen und weiteren Fragen stellen, denn die Konsequenzen für Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen sind immer neu zu bewerten. Zugleich stehen sie vor der Frage ob und welche Alternativen machbar sind, für eine dauerhaft Beschäftigungsicherung und Entwicklung am Standort. 

Deutlich wird dabei: Standortentscheidungen sind immer Investitionsentscheidungen, die wesentlich die gesamte Zukunft eines Unternehmens bestimmen. Fehlentscheidungen sind teuer, für die Beschäftigten wie die Betriebe. 

Auf der Grundlage von Betriebsrätebefragungen, wissenschaftlichen Untersuchungen und ausgewählten Fällen von Standortentscheidungen wurden mit dieser Tagung Betriebsräten zahlreiche Anregungen für die Bewältigung dieser Anforderungen geboten. Beispielsweise wurderd ein Memorandum vorgestellt, in dem zentrale Erkenntnisse zum Thema zusammengefasst sind, die im Rahmen eines vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekts gemeinsam von Betriebsräten und Wissenschaftlern erarbeitet wurden. 

Kontakt über:

Wolfgang Nettelstroth,  Tel.: 0211 - 45484 - 127

Inger Korflür, Tel.: 0231 - 981 285 - 16 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Download: Flyer 11-6-2008

 



 • Handlungshilfe "Produktionssysteme mit Alternativen"
 • Präsentation "Burn out – früh löschen"
 • Betriebsräte Beteiligungscheck - Gemeinsam mehr erreichen
 • Handlungshilfe "Finanzinvestoren entzaubern"
 • Unternehmensberatung von KMU aus gewerkschaftlicher Sicht
 • Erfahrungsaustausch in der Schalterindustrie
 • Standards einer "besser - Beratung"


"Ein Stopp-Signal des Betriebsrates ist die Basis für unseren heutigen Erfolg. Wir haben nach anderen Lösungen gesucht als Arbeitszeitverlängerungen"
Werner Scherer, Deutz AG in Köln

"Für uns sind zwei Dinge entscheidend gewesen: Als Bergbauzulieferer auch auf neue Märkte zu kommen und einen permanenten Verbesserungsprozess in Gang zu halten"
Heinrich Denniger, Eickhoff Bochum

"Wir wollen beweisen, dass wir besser sein können, wenn man uns lässt."
Andreas Wendland, Flender AG


Mit finanzieller Unterstützung durch den Europäischen Sozialfond und das Land Nordrhein-Westfalen