Konferenz der deutschen Schmiedeindustrie am 26. und 27. Mai 2009 in Hagen



Dokumentation
 

Schmiedeindustrie verzeichnet hohe Auftragsrückgänge

Die Schmiedeindustrie ist in hohem Maße abhängig vom Automobilsektor. Insofern ist die Branche in besonderem Maße von der Wirtschafts- und Finanzkrise betroffen: Im Vergleich zum Vorjahr hat die Schmiedeindustrie einen deutlichen Auftragsrückgang von 42% zu verkraften.  

Kurzarbeit und Beschäftigtentransfer als Alternativen

Nach der Betrachtung von volks- und betriebswirtschaftlichen Dimensionen der Krise wurden Instrumente zur Beschäftigungssicherung wie Kurzarbeit sowie Beschäftigtentransfer vorgestellt und als Alternativen zur betriebsbedingten Kündigung – für (nachhaltiges) Wachstum und Beschäftigung diskutiert.

Perspektiven für die Schmiedeindustrie nach der Krise

Die Perspektiven für die Schmiedeindustrie nach der Krise werden sehr verhalten eingeschätzt. Deutlich wurde, dass Schmieden auch nach der Krise die Krise droht: Insbesondere die Zulieferer für den Fahrzeugbau sind bei der mittelfristigen Durchsetzung des Elektromotors als Antriebskonzept bedroht und müssen sich auf die Suche nach neuen Kunden bzw. Produkten begeben.

Kontakt:

Michael Bach, Zweigbüro Düsseldorf, Tel.: 0211 - 96503-112

Die einzelnen Vorträge können hier heruntergeladen werden:

 

Download: 4_BWL- Dimensionen der Krise

Download: 3_VWL-Dimensionen der Krise

Download: 2_Branchenentwicklung Schmiedeindustrie

Download: 1_Tagesordnung

Download: 5_ Beschaeftigung in der Krise sichern

Download: 6_Beschaeftigtentransfer

Download: 7_Maschinenbau - Wege aus der Krise

Download: 8_Schmiedeindustrie - Suche nach neuen Abnehmern

 



 • Handlungshilfe "Produktionssysteme mit Alternativen"
 • Präsentation "Burn out – früh löschen"
 • Betriebsräte Beteiligungscheck - Gemeinsam mehr erreichen
 • Handlungshilfe "Finanzinvestoren entzaubern"
 • Unternehmensberatung von KMU aus gewerkschaftlicher Sicht
 • Erfahrungsaustausch in der Schalterindustrie
 • Standards einer "besser - Beratung"


"Ein Stopp-Signal des Betriebsrates ist die Basis für unseren heutigen Erfolg. Wir haben nach anderen Lösungen gesucht als Arbeitszeitverlängerungen"
Werner Scherer, Deutz AG in Köln

"Für uns sind zwei Dinge entscheidend gewesen: Als Bergbauzulieferer auch auf neue Märkte zu kommen und einen permanenten Verbesserungsprozess in Gang zu halten"
Heinrich Denniger, Eickhoff Bochum

"Wir wollen beweisen, dass wir besser sein können, wenn man uns lässt."
Andreas Wendland, Flender AG


Mit finanzieller Unterstützung durch den Europäischen Sozialfond und das Land Nordrhein-Westfalen